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Wieseth

Gemeinde im Landkreis Ansbach in Bayern

Wieseth liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und gehört zur Metropolregion Nürnberg. Der Ort wird vom Fluss Wieseth durchflossen und grenzt an die Gemeinden Herrieden, Bechhofen, Burk, Dentlein am Forst und Feuchtwangen. Die Gemeinde besteht aus 13 Gemeindeteilen und fünf Einöden, wobei die Gemarkung Wieseth eine Fläche von 10,556 km² umfasst. In ihr liegen mehrere Orte und Gemeindeteile, darunter Forndorf und Zimmersdorf. Der Ort wurde erstmals 1183 bis 1195 als „Wisente“ erwähnt. Der Name leitet sich vom Fluss ab, der dem Wisent als Tränke diente. In der Geschichte gab es mehrere Grundherren, darunter das Kloster Heilsbronn und das Hochstift Eichstätt. 1806 kam Wieseth an das Königreich Bayern, und 1972 wurden Teile der Gemeinden Aichau und Oberschönbronn eingegliedert. Die Gemeinde ist seit 1559 überwiegend evangelisch-lutherisch. Wieseth ist bekannt für die evangelische Kirche im Wilhelminischen Historismusstil, die 1914 fertiggestellt wurde. In Untermosbach steht die Wallfahrtskirche St. Bernhardskapelle aus dem 14. Jahrhundert. Die Gemeinde verfügt über einen Kindergarten und eine Grundschule. Die Verbindungsstraßen führen nach Nachbarorten wie Herrieden und Bechhofen. Adeline Elisabeth Rohn, eine Schriftstellerin, lebte und starb in Wieseth.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ansbach
Seehöhe
440 m

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