Sehenswürdigkeiten · Weiding

Weiding

Gemeinde im Landkreis Schwandorf

Weiding

Bild: Allexkoch · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Weiding liegt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schönsee. Der Ort befindet sich an der Staatsstraße 2154 am östlichen Hang des Frauensteins, eines 835 m hohen Berges. Umgeben ist Weiding von den Nachbargemeinden Schönsee, Stadlern, Tiefenbach und Winklarn. Die Gemeinde besteht aus sechs Gemeindeteilen, darunter die Einöden Frauenthal und Reimermühl.

Weiding hat seine Geschichte im Altlandkreis Oberviechtach, wo der Name des Ortes auf eine frühe deutschsprachige Besiedlung hinweist. Die Herrschaft Frauenstein, zu der Weiding gehörte, wurde im 13. Jahrhundert von Herzog Heinrich von Niederbayern erworben. Im 14. Jahrhundert wurde das Gebiet Teil des Böhmischen Kronlehen, bis es 1803 an Wilhelm Freiherr von Eckart fiel. Die Gemeinde wurde 1818 offiziell gegründet.

Weiding ist bekannt für die Reste der Burgruine Frauenstein und die Pfarrkirche St. Nikolaus. Die Pfarrei Weiding gehört zum Bistum Regensburg und umfasst mehrere Dörfer und Einöden. Im Jahr 2012 gab es in der Pfarrei 823 Katholiken und 166 Nichtkatholiken. Die Gemeinde feiert religiöse Festen wie die Wallfahrt zur Schönbrunnen-Kapelle und eine Andacht an das Unwetter von 1956. Die politische Gemeinde wird von Manfred Dirscherl geführt, der seit 2014 Bürgermeister ist.

Quellen (2)
Seehöhe
671 m

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