Sehenswürdigkeiten · Walluf

Walluf

Gemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen

Walluf
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Walluf ist eine Weinbaugemeinde im Rheingau-Taunus-Kreis, gelegen im Walluftal am Südhang des Taunus und am nördlichen Rheinufer. Sie ist die östlichste Gemeinde des Rheingaus und grenzt im Norden und Osten an Wiesbaden, im Westen an Eltville am Rhein und im Süden an Budenheim. Der Rhein ist das dominierende Gewässer der Region und prägt die hydrologische Situation, wobei Hochwasser und Überschwemmungsgebiete eine Rolle spielen.

Walluf ist bekannt für den Weinbau und wurde 770 erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortskern von Niederwalluf wurde mehrfach von Hochwasser überflutet, wobei die höchsten Pegelstände 1970, 1988 und 1995 erreicht wurden. Die Walluf, ein rechter Zufluss des Rheins, fließt durch das Gebiet und wurde in der Vergangenheit durch Verrohrungen und Befestigungen beeinflusst. Renaturierungsmaßnahmen sollen den ökologischen Zustand verbessern.

In Walluf gibt es natürliche Feuchtgebiete wie die Niederwallufer Bucht, ein Stillwasser-Zone des Rheins, und Rhein-Auen, die für Vögel, Fische und Amphibien wichtig sind. Die Geologie weist einen Übergang zwischen dem Rheinischen Schiefergebirge und dem Mainzer Becken auf, was zu einer vielfältigen Bodenstruktur führt. Die Gemeinde besteht aus den Ortschaften Niederwalluf und Oberwalluf, die im Jahr 1971 zur Gemeinde Walluf fusionierten.

Quellen (1)
Erbaut
1971
Seehöhe
90 m

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