📷 Bild: Michielverbeek · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Vught
Gemeinde in der niederländischen Provinz Nordbrabant
Vught liegt am Fluss Dommel, etwa 3,5 km südlich der Provinzhauptstadt ’s-Hertogenbosch. Der Ort ist ein Vorort dieser Stadt und teilt die Bahnstrecke nach Tilburg und Eindhoven. Zu Vught gehören die westlich gelegenen Dörfer Cromvoirt und Helvoirt. Die Gemeinde umfasst eine Gesamtfläche von 61,12 km² und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einer Autobahn und einem Kleinbahnhof. Der Name Vught geht auf die Feuchtigkeit des Gebietes in den ehemaligen Auen der Dommel zurück. Bis ins 19. Jahrhundert ist über die Geschichte des Ortes kaum etwas bekannt. 1844 wurden in Vught acht „lunetten“ als Teil der Festung von ’s-Hertogenbosch gebaut. Südlich des Ortes entstand ab 1890 durch eine Sandgewinnung ein See, der heute ein Naherholungsgebiet ist. 1942 wurde in Vught das KZ Herzogenbusch (Kamp Vught) errichtet, das bis 1943 betrieben wurde. Vught ist bekannt für die Überbleibsel des ehemaligen KZ Herzogenbusch, das heute als Gedenkstätte und Nationaldenkmal dient. Im Ort befinden sich auch das Niederländische Genie-Museum und das Heimatmuseum. Südlich des KZ liegt das Naherholungsgebiet De IJzeren Man. Zudem haben Vught und Cromvoirt beide eine um 1500 erbaute Dorfkirche. Das Schloss Maurick, um 1500 erbaut, ist heute ein Luxusrestaurant.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in den Niederlanden
- Ort
- Nordbrabant
- Seehöhe
- 5 m
- Website
- https://vught.nl/
In der Nähe
- Maria-oord (Vught)180 m
- Theater de Speeldoos756 m
- Vughts Museum934 m
- Burg Maurick1.0 km
- Kouwenburg1.3 km
- Huize Voorburg: voormalige zusterklooster1.1 km
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