Sehenswürdig · Vinga
Vinga
Gemeinde in Rumänien

Bild: Original uploader was Utilizator:Radufan at ro.wikipedia · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons
Vinga liegt an der Nationalstraße 69, die Teil der Europastraße 671 ist, und an der Bahnstrecke Timișoara–Arad. Der Ort befindet sich 23 Kilometer von Arad und 30 Kilometer von Timișoara entfernt, dicht an der Grenze zum Kreis Timiș, sechs Kilometer nördlich von Orțișoara. Die Gemeinde umfasst die Dörfer Mailat und Mănăștur. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Vinga überwiegend von Banater Bulgaren bevölkert.
Die Siedlung wurde 1214 erstmals urkundlich erwähnt, als sie in der Familie Csak lag. 1454 gehörte sie dem Reichsverweser Johann Hunyadi. 1737 wurde der Ort von Maria Theresia mit katholischen Bulgaren aus der Kleinen Walachei besiedelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Gemeinde Teil Rumäniens, und die bulgarische Bevölkerung wanderte in die Städte ab. Die katholische Kirche wurde 1892 errichtet und ist ein Wahrzeichen des Ortes.
Vinga ist bekannt für die Süßwarenfabrik „Draskovits“, die die Schokolade „Vinga“ produzierte. Die Fabrik wurde nach dem Vertrag von Trianon in Rumänien enteignet und später verfiel. Die katholische Kirche, ein neugotischer Bau, steht auf einem Hügel und ist mit 62 Meter hohen Türmen ein markantes Zeichen. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Zeit zu einer rumänischen Bevölkerung entwickelt.
Quellen (2)
- Vinga (CC0-1.0)
- Vinga (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 109 m
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