📷 Bild: Whgler · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Valluga
Berg der Lechtaler Alpen an der Grenze von Tirol und Vorarlberg
Die Valluga ist mit 2809 Metern der höchste Berg im Arlberg- und Hochtannberggebiet und liegt an der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg. Der Name leitet sich vom rätoromanischen *Val vaccaria* ab, was „Kuhtal“ bedeutet. Drei Kilometer nördlich des Wintersportorts St. Christoph am Arlberg erhebt er sich über die umliegenden Gipfel wie die Pazielspitze im Westen oder den Jahnturm im Südosten. Der Berg bietet zwei Hauptwege für Bergsteiger: den Normalweg ab der Ulmer Hütte oder die anspruchsvollere Route über die Stuttgarter Hütte. Von der Ulmer Hütte führt der Anstieg zum Valfagehrjoch und weiter zur Seilbahnstation Vallugagrat, von wo aus der Gipfel in etwa zwei Stunden über den Südgrat erreichbar ist. Skifahrer nutzen die Vallugabahn, die mit zwei Sektionen bis zur Gipfelstation führt, wo eine Aussichtsplattform einen weiten Blick über die Alpen ermöglicht. Auf dem Gipfel befinden sich eine Richtfunkumlenkung sowie die Überreste eines Wetterradars der ZAMG, das nach einem Blitzeinschlag 2017 außer Betrieb ging. Aktuell wird ein neues Radar geplant, das voraussichtlich 2027 in Betrieb genommen wird. Zudem dient die Valluga als wichtige Wetterstation für Vorarlberg und beherbergt Amateurfunkeinrichtungen wie eine Relaisstation mit dem Rufzeichen OE7XVR.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Zweitausender, Hauptgipfel
- Ort
- Klösterle
- Seehöhe
- 2809 m
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