Sehenswürdigkeiten · Tutzing

Tutzing

Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Starnberg, Deutschland

Tutzing
CC BY-SA 3.0

Tutzing liegt am Westufer des Starnberger Sees im oberbayerischen Landkreis Starnberg. Die Gemeinde umfasst elf Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Traubing und Tutzing. Die Region ist von sanften Hügeln und Seen geprägt, die zum Teil von alten Gutshöfen und historischen Siedlungen aus der Römerzeit zeugen. Die Umgebung ist bekannt für ihre idyllische Landschaft und die Nähe zu den Alpen.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 742 durch eine Schenkung an das Kloster Benediktbeuern. Im Mittelalter war Tutzing Teil der Herrschaft der Hofmark, die durch verschiedene Adelsfamilien übernommen wurde. Im 16. Jahrhundert gab es Auseinandersetzungen um Fischrechte, und während des Dreißigjährigen Krieges wurde der Ort stark zerstört. Die Eisenbahnanschluss im Jahr 1865 und die Entwicklung des Schlosses zu einem kulturellen Zentrum prägten die Neuzeit.

Tutzing ist vor allem durch das Schloss und die Evangelische Akademie bekannt, die sich im Park des Schlosses befinden. Die Gemeinde hat auch ein Kloster der Missions-Benediktinerinnen, das seit 1902 besteht. Zudem ist Tutzing ein beliebter Ferienort mit einer reichen Geschichte und kulturellen Einrichtungen. Die Bevölkerung lebt vor allem vom Tourismus, der Landwirtschaft und dem Handel.

Quellen (2)
Seehöhe
611 m

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