Sehenswürdigkeiten · Trebgast

Trebgast

Gemeinde in Deutschland

Trebgast
Benreis CC BY-SA 3.0

Der Hauptort von Trebgast liegt südöstlich der Kreisstadt Kulmbach, am Zufluss der Trebgast zum Weißen Main. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über fast 15 Kilometer Länge und bis zu sechs Kilometer Breite. Es reicht bis an die Stadtgrenze von Kulmbach und umfasst elf Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Lindau, Trebgast und Trebgaster Forst. Die Gemeinde ist mit mehreren Fluren und Siedlungen geprägt, die sich über mehrere Jahrhunderte entwickelt haben.

Die erste urkundliche Erwähnung von Trebgast datiert aus dem Zeitraum zwischen 1028 und 1040. Der Ortsname leitet sich vom slawischen Personennamen Trěbgost ab, vermutlich dem Namen des Siedlungsgründers. Im 18. Jahrhundert war Trebgast Teil des preußischen Fürstentums Bayreuth und wurde 1810 an Bayern verkauft. Die Gemeinde war in der Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Kulmbach zugeordnet und entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch neue Siedlungen und Verwaltungsreformen.

Trebgast ist bekannt für seine Pfarrkirche St. Johannes, die Teil eines architektonischen Ensembles mit Beinhaus, Pfarrhaus und Gemeindehaus ist. Ein weiteres Wahrzeichen ist das Naherholungszentrum mit dem Trebgaster Badesee, das 1975 eingeweiht wurde. Die Naturbühne und der Brauch der „Strohberta“ am Heiligen Abend tragen zur kulturellen Identität des Ortes bei. Zudem gibt es mehrere Baudenkmäler und Bodendenkmäler, die die Geschichte der Gemeinde widerspiegeln.

Quellen (2)
Seehöhe
361 m

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