Bild: Piotr Zarobkiewicz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Traunstein
Berg in den Oberösterreichischen Voralpen
Der Traunstein ist ein 1691 Meter hoher Berg im oberösterreichischen Salzkammergut, der sich markant über das Alpenvorland erhebt. Er liegt am Ostufer des Traunsees im Gemeindegebiet von Gmunden und wird wegen seiner steilen Felswände auch als „Landeswarte“ oder „Wächter des Salzkammergutes“ bezeichnet. Mit seiner ins Vorland vorgeschobenen Position und den bis zu 1000 Meter hohen Abbrüchen ist er eine weithin sichtbare Landmarke. Der Berg zieht Wanderer und Bergsteiger an, die seine anspruchsvollen Routen und die weitreichende Aussicht schätzen. Zwei Schutzhütten – die Gmundner Hütte und das Traunsteinhaus – bieten Unterkünfte, während mehrere Wanderwege und Steige das Gebiet erschließen. Der Traunstein beherbergt zudem eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt und steht seit 1963 unter Naturschutz. Seine geologische Vielfalt mit Kalk- und Dolomitgesteinen sowie Spuren ehemaliger Vergletscherungen macht ihn auch wissenschaftlich interessant. Vor Ort prägen steile Felswände, tiefe Gräben und zerklüftete Formationen wie die Kaltenbachwildnis das Bild. Der Gipfelbereich mit dem Pyramidenkogel und dem Gipfelkreuz bietet einen weiten Blick über das Salzkammergut. Im Tal führen Wanderwege entlang des Traunsees oder durch das Lainautal, während die umliegenden Seen wie der Laudachsee und der Gschliefgraben mit ihren geologischen Besonderheiten aufwarten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Gmunden
- Seehöhe
- 1691 m
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