Sehenswürdigkeiten · Tarnos

Tarnos

französische Gemeinde

Tarnos

Bild: Benoît Prieur · CC0 · Wikimedia Commons

Tarnos liegt an der Côte d’Argent, an der Mündung des Adour in den Atlantik und nördlich des Labourd. Die Stadt ist westlichste Gemeinde des Départements Landes und grenzt im Südwesten an Boucau und im Nordosten an Ondres. Sie befindet sich fünf Kilometer nördlich von Bayonne, 7,4 Kilometer nordöstlich von Anglet und zwölf Kilometer nordöstlich von Biarritz. Das Gemeindegebiet umfasst 2741 Hektar, wobei 75 % landwirtschaftlich genutzt oder naturbelassen sind, und 25 % bebaut.

Der Name Tarnos stammt aus gallo-römischer Zeit und bedeutet „Landgut des Tarinus“. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im 12. Jahrhundert. Die befestigte Kirche wurde in dieser Zeit erbaut und war eine Kommende des Malteserordens. Tarnos war eine Anlaufstelle für Pilger des Jakobswegs, die die Voie de Soulac benutzten. Im 16. Jahrhundert veränderte der Ingenieur Louis de Foix den Flussverlauf des Adour, um den Fluss direkt ins Meer leiten zu können.

Tarnos ist mit zwei Blumen im Nationalrat der beblümten Städte und Dörfer vertreten. Die Stadt hat eine Städtepartnerschaft mit Serpa in Portugal. Sie liegt an der Europastraße 70/Europastraße 5 und ist 9,4 Kilometer südwestlich vom Flughafen Biarritz entfernt. Bekannt ist die Stadt auch durch die ehemalige Eisenverarbeitung und die historische Verbindung zum Jakobsweg.

Quellen (2)
Seehöhe
53 m

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