📷 Bild: Palotabarát · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Tápióság
Gemeinde in Ungarn
Tápióság ist ein Dorf im Komitat Pest, etwa 35 Kilometer östlich der Budapester Stadtgrenze. Es liegt an der Tápió, einem Nebenfluss der Zagyva, und ist über die Hauptstraßen 31 und 4 gut erreichbar. Die Abzweigung von der 31 erfolgt bei Tápiószecső, Szentmártonkáta oder Nagykáta, während die 4 über Monor und Tápióbicske führt. Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Bronzezeit zurück, wie Funde in Zsigerpuszta und auf der Cimbál-Wiese belegen. Nach der Zerstörung durch die Tataren im 13. Jahrhundert wurde der Ort an die heutige Stelle verlegt, wo sich die ältere Siedlung und die Kirche am gegenüberliegenden Ufer der Tápió befanden. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1263, als König Stephan, der Sohn Bélas IV., den Ort an kirchliche Einrichtungen schenkte. Auffällig ist der Name des linken Flussufers, das die Einheimischen „Csehország“ nennen – möglicherweise ein Hinweis auf frühere tschechische Siedler. Vor Ort lädt die malerische Flusslandschaft mit dem alten Dorfkern und der katholischen Kirche zum Verweilen ein. Der Ort ist bekannt für seinen Cifrakert, einen farbenfrohen Garten, sowie für den Gólyahír-Lehrpfad und den Török-híd, eine historische Brücke. Die Umgebung eignet sich für Spaziergänge entlang der Tápió, während das ehemalige Arboretum heute als Schulgarten dient und als Veranstaltungsort für Sportlager genutzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kleingebiet Nagykáta
- Website
- http://www.tapiosag.hu
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