Sehenswürdigkeiten · Sumvitg

Sumvitg

Gemeinde im Kanton Graubünden in der Schweiz

Sumvitg
Adrian Michael CC BY-SA 3.0

Sumvitg ist eine politische Gemeinde im Kanton Graubünden, Teil der Region Surselva. Sie erstreckt sich quer zum Vorderrheintal und umfasst Gebiete bis zum Kanton Tessin. Die Gemeinde besteht aus vier Squadras, darunter Cumpadials, Rabius und Surrein. Sie grenzt im Norden an Glarus und umfasst Gebirge wie den Tödi (3614 m) und den Piz Vial (3168 m). Ein grosser Teil des Gebiets ist Wald und Gebirge, mit landwirtschaftlich genutzten Maiensässe und Alpweiden.

Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Bronzezeit zurückreicht. Sie war Teil des Klosterstaats Disentis und entwickelte sich im Mittelalter zu einer Bauerngemeinde. Die Pfarrkirche St. Johannes Baptist und die Holzkapelle in Sogn Benedetg sind wichtige religiöse Stätten. Zudem gibt es Burgruinen, historische Brücken und das Tenigerbad, das für die Wasserkraft genutzt wird. Die Gemeinde ist auch für ihre romanische Sprache und kulturelle Tradition bekannt.

Vom Dorfkerne mit der katholischen Pfarrkirche aus führen Wege in die umliegenden Gebirgsregionen. Besichtigungsmöglichkeiten umfassen die Kapelle Caplutta, das Atelierhaus Jacomet und die Greina-Hochebene. Im Sommer wird ein Kleinbus zur Val Sumvitg angeboten. Die Gemeinde ist an der Hauptstrasse 19 und der Rhätischen Bahn gelegen, mit Stationen wie Rabius-Surrein und Sumvitg-Cumpadials.

Quellen (1)
Seehöhe
1056 m

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