Sehenswürdigkeiten · Sulzthal

Sulzthal

Markt im Landkreis Bad Kissingen in Deutschland

Sulzthal
Tilman2007 CC BY-SA 3.0

Sulzthal liegt in einem Seitental der Fränkischen Saale in der Region Main-Rhön, im Landkreis Bad Kissingen. Der Ort ist von den Bergkuppen Bugberg, Kappberg, Schlangenberg und Trieberg umgeben. Ein großer Wald, der fast vollständig in Gemeindebesitz ist, macht ein Drittel der Gemeindefläche aus und war lange die Grundlage für den finanziellen Wohlstand. Die Gemeinde besteht aus einem einzigen Gemeindeteil, der sich auf 15,040 km² erstreckt und in 2291 Flurstücke unterteilt ist.

Der Name Sulzthal entstand aus den althochdeutschen Wörtern „sulzi“ und „dal“, was „Salzwasser“ und „Tal“ bedeutet. Die erste Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 953 als „Sulzidal“. In der Geschichte war Sulzthal von Klöstern und Adelsfamilien besessen, wobei die Grafen von Trimberg und Henneberg maßgeblich an der Entwicklung des Ortes beteiligt waren. Die Tradition des „Vierteltrinkens“ entstand in der Zeit der Herrschaft der Grafen von Trimberg und ist bis heute ein fester Bestandteil der Dorfbräuche.

Sulzthal ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert und die Sulzthaler Schule, die 1578 gegründet wurde. Die Gemeinde verfügt über eine Freiwillige Feuerwehr, eine Musikkapelle und den Gesangsverein „Sängerlust“. Die Dorfbräuche wie das Vierteltrinken und die Feste am Rosenmontag prägen das kulturelle Leben. Der Wald und die umliegende Natur spielen eine zentrale Rolle in der Identität des Ortes.

Quellen (2)
Seehöhe
254 m

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