Sehenswürdigkeiten · Stulln

Stulln

Gemeinde in Deutschland

Stulln
Allexkoch CC BY-SA 3.0

Stulln liegt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Schwarzenfeld. Die Gemeinde grenzt an Nabburg, Schwarzach bei Nabburg, Schwarzenfeld und Schmidgaden. Sie gehört zum Naturpark Oberpfälzer Wald und liegt im westlichen Teil des Landkreises. Die Gemeinde besteht aus acht Gemeindeteilen, die unterschiedliche Siedlungstypen aufweisen.

Stulln wurde erstmals urkundlich 1174 erwähnt, als Bischof Hermanus II. von Bamberg seine Güter an das Kloster Sankt Theodor weitergab. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Bistum Bamberg verbunden, das den Ort als Teil seines Territoriums einbezog. Im Mittelalter war Stulln Teil der Herrschaften, die durch Schenkungs- und Verkaufsurkunden dokumentiert sind. Im Dreißigjährigen Krieg litt der Ort unter den Auswirkungen der Kriege, da er auf einer wichtigen Handelsroute lag.

Stulln ist bekannt für das Bergbaumuseum „Reichhart-Schacht“ in Freiung, das einst Flussspat abbaute. Der Ort ist auch für seinen großen Faschingsumzug bekannt, der bis zu 17.000 Besucher anzieht. Zudem gibt es die Filialkirche St. Stephanus, eine gotische Chorkirche mit Wandmalereien aus dem 15. Jahrhundert. Die Gemeinde hat eine Vielzahl von Bau- und Bodendenkmälern, die ihre historische Bedeutung unterstreichen.

Quellen (2)
Seehöhe
377 m

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