Sehenswürdigkeiten · Oberösterreich
Steyr

Die Steyr entspringt im Toten Gebirge nahe Hinterstoder und mündet nach etwa 68 Kilometern in der Stadt Steyr in die Enns. Ihr Weg führt durch enge Täler, Wasserfälle und Schluchten, die von steilen Konglomeratwänden geprägt sind. Besonders bekannt ist der Stromboding-Wasserfall im Oberlauf sowie der Steyrdurchbruch bei Molln, wo das Kraftwerk Steyrdurchbruch mit seiner Jugendstil-Architektur auffällt.
Der Fluss prägt nicht nur die Landschaft, sondern auch die Geschichte der Region. Seine Energie trieb einst Mühlen und Schmieden an, später entstanden Kraftwerke zur Stromerzeugung. Die Steyrschlucht zwischen Grünburg und Leonstein ist seit 2016 ein Naturschutzgebiet, während der Klauser See bei Klaus als Erholungsraum dient. Im Stadtgebiet von Steyr teilt sich der Fluss in einen Wehrgraben und mündet schließlich in die Enns, wo beide Flüsse ein markantes „Y“ bilden.
Für Naturliebhaber und Sportler bietet die Steyr vielfältige Möglichkeiten. Kajakfahrer finden anspruchsvolle Strecken vor, darunter den Stromboding-Wasserfall mit Wildwasser bis Stufe 6. Wanderer folgen dem Salzsteigweg entlang des Flusses, während Angler in den beiden Fischereirevieren auf Huchen und andere Arten treffen. Die Rinnende Mauer bei Molln, eine seltene Traufquelle, zeigt zudem die geologische Besonderheit der Region.
Quellen (1)
- Steyr (řeka) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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