Sterneckerbräu

📷 Bild: Fotoarchiv Hoffmann · Public domain · Wikimedia Commons

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Sterneckerbräu

denkmalgeschütztes Gebäude in München

Das Sterneckerbräu ist ein fünfgeschossiges Eckgebäude in der Münchner Altstadt, im Tal 38 an der Ecke zur Sterneckerstraße. Es liegt in der Nähe des Isartors und war ursprünglich ein Brauerei- und Wirtshausbetrieb. Das Gebäude wurde im 16. Jahrhundert als Brauerei errichtet und später zu einem bedeutenden Treffpunkt für politische Aktivitäten der NSDAP umfunktioniert. Die Gaststätte war ab 1919 ein regelmäßiger Treffpunkt der Deutschen Arbeiterpartei, wo Adolf Hitler 1919 erstmals auftrat. 1933 eröffnete Hitler im Sterneckerbräu das Parteimuseum der NSDAP. Das Gebäude blieb bis 1957 in Betrieb, bis es als Gaststätte geschlossen und zu einem Laden umgebaut wurde. Heute ist es als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Im Erdgeschoss des Gebäudes gibt es fünf große Arkadenbögen, die heute als Schaufenster dienen. Die Fassade ist mit verschiedenen Fensterachsen und Erkern gestaltet. Im zweiten Obergeschoss springen die dritte und vierte Fensterachse als Erker vor. Das vierte Obergeschoss hat in der zweiten und sechsten Fensterachse eine Loggia. Die Umgebung um das Sterneckerbräu umfasst die Münchner Altstadt und ist von historischen Gebäuden und Einkaufsstraßen geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Bierpalast, Wohn- und Geschäftshaus
Ort
München
Adresse
Tal 38
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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