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Steinwandklamm

Klamm in Furth an der Triesting und Muggendorf, Niederösterreich

Die Steinwandklamm ist eine enge Schlucht im Triestingtal, die sich zwischen den Gemeinden Furth an der Triesting und Muggendorf in Niederösterreich erstreckt. Sie wurde 1884 vom Österreichischen Touristenklub für Besucher erschlossen und ist seit 1997 als Naturdenkmal geschützt. An den Felswänden finden sich mehrere kleine Höhlen, darunter die Wildschützenhöhle und das Türkenloch, eine etwa 20 Meter lange Durchgangshöhle. Der Weg durch die Klamm führt entlang eines Gebirgsbachs, der am Almesbrunnberg entspringt. Nach rund 500 Metern zweigt der Rudolf-Decker-Steig ab, ein gesicherter Steig mit Eisenleitern und Felsstufen, der über 150 Höhenmeter führt. Die Höhlen sind durch diesen Steig erschlossen, wobei das Türkenloch auf eine tragische Legende aus der Zeit der Türkenbelagerung 1683 zurückgeht. Archäologische Funde wie Münzen und Knochen stützen diese Überlieferung. Am Ende der Klamm führt der Hauptweg zum Türkenloch, danach folgt eine steilere Passage mit Drahtseilsicherung. Der Ausstieg erfolgt auf einer Hochfläche, von wo aus Wanderwege zum Kreuthsattel oder nach Muggendorf zu den Myrafällen führen. Die Betreuung der Klamm wechselte 2010 vom Touristenklub zur Gemeinde Furth und dem Land Niederösterreich.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Klamm
Ort
Furth an der Triesting
Denkmalstatus
Naturdenkmal in Niederösterreich

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