Sehenswürdigkeiten · Stallwang

Stallwang

Gemeinde in Deutschland

Stallwang
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Stallwang liegt im niederbayerischen Landkreis Straubing-Bogen, in der Region Donau-Wald im vorderen Bayerischen Wald. Das Dorf befindet sich im Kinsachtal am Westhang des Gallners, der mit 709 Metern ü. NHN die höchste Erhebung der Gemeinde darstellt. Die Gemeinde umfasst 43 Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Landorf, Schönstein und Stallwang. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Stallwang und der Gemeindeverwaltung.

Die Geschichte Stallwangs reicht bis ins 8. und 9. Jahrhundert zurück, als der Ort von dem Kloster Pfaffenmünster bei Steinach besiedelt wurde. Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und gehörte zur Hofmark der Freiherren von Poissl. Die heutige politische Gemeinde entstand 1818, und im Zuge der Gebietsreform wurden im Laufe der 1970er Jahre weitere Gebiete eingegliedert. Die Gemeinde war bis 2018 von 1328 auf 1390 Einwohner angewachsen.

Stallwang ist bekannt für seine Pfarrkirche St. Michael, die aus dem 18. Jahrhundert stammt und einen spätmittelalterlichen Turm sowie einen Hochaltar aus der Zeit um 1786 bis 1789 besitzt. Die Kanzel aus dem Jahr 1803 wurde von Fidelis Itelsperger geschaffen. Die Gemeinde verfügt zudem über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und ist über die Bundesstraße 20 gut an das Umland angeschlossen. Seit 2007 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit dem ungarischen Ort Magyarsarlós.

Quellen (2)
Seehöhe
492 m

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