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Stadtmauer Güstrow

umschloss seit dem Mittelalter bis in das 19. Jahrhundert die Altstadt von Güstrow

Die Stadtmauer Güstrow umschloss die Altstadt bis ins 19. Jahrhundert. Sie entstand im 13. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert durch Wallanlagen und einen Stadtgraben ergänzt. Von der Mauer sind heute nur Reste erhalten, darunter Teile der westlichen Wallanlagen sowie Abschnitte entlang der Gleviner Mauer, Schnoienstraße und Domplatz. Die Befestigung trennte das Stadtgebiet von der Burg- und Domfreiheit. Die Mauer war Teil der Befestigungsanlage, die die Stadt vor Angriffen schützen sollte. Sie umfasste vier Stadttore, Mauertürme und einen Binnengraben. Der Graben wurde ursprünglich mit Wasser gefüllt und diente als zusätzliche Verteidigung. Im 17. Jahrhundert verfielen die Befestigungen, da die Artillerie die Mauern nicht mehr effektiv schützte. Die Anlage wurde schließlich zur Unterbindung des Schmuggels genutzt und im 19. Jahrhundert durch Baumaßnahmen stark verändert. Im Stadtgebiet sind noch Spuren der Mauer und ihrer Anlagen erkennbar. Die Mauerreste liegen entlang der Gleviner Mauer, Schnoienstraße und Domplatz. Die alten Stadttore und Türme sind nur als Fundamente erhalten. Die Befestigung beeinflusste auch die Bebauung der Stadt, wobei viele Teile der Mauer im Laufe der Zeit abgebrochen oder umbenannt wurden. Die Mauer und ihre Anlagen sind Teil der historischen Landschaft Güstrows.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtmauer
Ort
Güstrow

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