WanderzieleKrálovéhradecký kraj

Spindlerpass

Pass im Riesengebirge

Der Spindlerpass ist ein Gebirgspass im Riesengebirge, der die Grenze zwischen Polen und Tschechien markiert. Er verbindet Podgórzyn (Giersdorf) mit Špindlerův Mlýn (Spindlermühle) und liegt zwischen der Kleinen Sturmhaube im Osten und den Mädelsteinen im Westen. Die Passhöhe teilt den Hauptkamm des Riesengebirges in zwei Hälften und bildet die Wasserscheide zwischen Elbe und Oder. Der Pass ist bekannt für seine historische Bedeutung als Handels- und Wanderweg. Die Alte Erlebachbaude wurde 1740 errichtet und war ein wichtiger Handelspunkt. Die Spindlerbaude, erbaut 1824, steht auf 1208 Metern Höhe. Die Straße über den Pass wurde 1923 fertiggestellt, wobei der Ausbau auf der tschechischen Seite bis 1941 dauerte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Passstraße durch Zwangsarbeit von Kriegsgefangenen gebaut, wobei viele Opfer starben. Auf dem Pass gibt es mehrere Bauden, Hotels und Wanderwege. Die Passhöhe ist mit dem Auto oder Bus erreichbar, während die polnische Nordseite für den Autoverkehr gesperrt ist. Die Straße ist bekannt für ihre steilen Gefälle und wird von Bergsportlern und Mountainbikern genutzt. Die Region um den Pass ist Teil des Nationalparks Riesengebirge, der den Schutz der Gipfelregionen gewährleistet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gebirgspass
Ort
Woiwodschaft Niederschlesien
Seehöhe
1198 m

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