Sehenswürdigkeiten · Șinca

Șinca

Gemeinde in Rumänien

Șinca
Alex17nico CC BY-SA 3.0

Șinca liegt südlich des Siebenbürgischen Beckens, nördlich des Făgăraș-Gebirges. Das Gemeindezentrum befindet sich am Bach Șercaia, einem Nebenfluss des Olt, an der Nationalstraße DN 73A und an der Bahnstrecke Brașov–Făgăraș. Es ist etwa 23 Kilometer südöstlich von Făgăraș und 50 Kilometer von Brașov entfernt. Die Gemeinde umfasst mehrere Dörfer und ist von Waldgebieten und flacheren Landschaften umgeben.

Der Ort Șinca Veche wurde erstmals um 1808 urkundlich erwähnt. In der Zeit der Habsburgermonarchie war hier ein Grenzregiment stationiert. Die Gemeinde war in verschiedenen Verwaltungsgebieten untergebracht, bis sie 1950 im Kreis Brașov angesiedelt wurde. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen, mit kleineren Anteilen an Roma, Magyaren und Rumäniendeutschen. Die Hauptbeschäftigung der Einwohner ist die Landwirtschaft und Viehzucht.

Die Gemeinde ist für ihre Natur- und Kulturdenkmäler bekannt. Das Höhlenkloster in Șinca Veche, auch als „Tempel der Auserwählten“ bekannt, zieht Besucher an. In der Region stehen mehrere schützenswerte Kirchen, darunter die in Bucium, Ohaba und Perșani. Ein großer Wald mit einer 300 Jahre alten Tanne, die als höchste in Rumänien gilt, liegt in der Nähe von Strâmbșoara Mare. Die Gemeinde verfügt über eine reiche Geschichte und ein vielfältiges kulturelles Erbe.

Quellen (2)
Adresse
Strada Principală, nr. 314, Șinca Veche, Comuna Șinca, jud. Brașov, 507206

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