Schloss Grub
Schloss in Oberösterreich (Gemeinde Obertraun)
Das Schloss Grub steht am Ostufer des Hallstätter Sees nahe Obertraun im oberösterreichischen Salzkammergut. Der denkmalgeschützte Bau erhebt sich inmitten einer hügeligen Landschaft, die vom See und den umliegenden Bergen geprägt ist. Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle ein Bauernhaus namens „Gut in der Grub“ stand. Im 17. Jahrhundert wechselte es mehrfach den Besitzer, darunter die Adelsfamilie von Eysselsberg, die das Schloss prägte und Verbindungen zu Hallstatt hatte. Im 19. Jahrhundert gestaltete der russische Botschafter Alexander Tschaffkini das Gebäude im historistischen Stil um und verlieh ihm sein heutiges romantisches Aussehen. Eine Sage erzählt von einer Hochzeitsgesellschaft, die auf dem zugefrorenen See durch gotteslästerliches Verhalten einen tragischen Unfall auslöste. Heute präsentiert sich das Schloss als villenartiger Bau mit drei Rundtürmen und einem markanten Viereckturm, der Kapelle und Hauptgebäude verbindet. Die Türme mit ihren Kegel- und Pyramidendächern sind spätere Ergänzungen. Da das Grundstück durch einen Zaun vom Ostuferweg getrennt ist, bleibt der Blick auf das Schloss meist dem Wasser aus vorbeifahrenden Booten vorbehalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Obertraun
- Adresse
- Obertraun 67
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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