Bild: Basilius (talk) · CC BY-SA 3.0 at · Wikimedia Commons
Schloss Gösting
Schloss in Österreich
Das Schloss Gösting ist ein barockes Bauwerk im 13. Grazer Stadtbezirk Gösting, am Fuße des Burgberges und direkt am Thaler Bach gelegen. Es entstand anstelle der zerstörten mittelalterlichen Burg, die 1723 durch einen Blitzschlag und Brand vernichtet wurde. Graf Ignaz Maria von Attems beauftragte den Architekten Johann Georg Stengg mit dem Neubau eines Sommerschlosses im Tal, das ab 1724 bis 1728 entstand. Der Bau vereint ältere Strukturen, etwa Reste eines Amtshauses aus dem 17. Jahrhundert, mit barocker Pracht. Die Innenausstattung wurde erst 1735 vollendet, während die Gartenanlage 1844/45 von einem französischen zu einem englischen Park umgestaltet wurde. Spätere Umbauten prägten das Schloss weiter, etwa 1891 durch Karl Lacher oder die Renovierungen nach Kriegszerstörungen durch die neuen Besitzer Hans und Grete Totz. Architektonisch beeindruckt die lange Hauptfront mit ihrem Mittelrisalit und den flankierenden Seitentrakten, die zu quadratischen Eckpavillons führen. Die straßenseitige Fassade schmücken Stuckverzierungen, Fensterbekrönungen und ein Monogramm des Bauherren. Hofseitig finden sich Rocaille-Vasen und Sandsteinfiguren mit Wappen der Grafen Attems und Leslie. Das Schloss bleibt bis heute in Privatbesitz und ist über die Autobuslinien 40 und 65 erreichbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Graz
- Adresse
- Schloßplatz 7
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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