SchlösserNiederösterreich

Schloss Eckartsau

Schloss im Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich

Schloss Eckartsau liegt im niederösterreichischen Marchfeld nahe den Donauauen und geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück. Ursprünglich von den Herren von Eckartsau bewohnt, die im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt wurden, diente sie später als Jagdschloss. Nach häufigen Besitzerwechseln ließ Franz Ferdinand Graf Kinsky im frühen 18. Jahrhundert die Burg nach Plänen von Joseph Emanuel Fischer von Erlach zum heutigen Schloss umbauen. Das Schloss ist vor allem als letzter inländischer Wohnort von Kaiser Karl I. bekannt, der hier nach seinem Regierungsverzicht 1918 mit seiner Familie lebte. 1918 und 1919 war es offizielle Residenz des k.u.k. Hofes, bevor die Familie ins Exil in die Schweiz ging. Seit 1919 gehört das Schloss der Republik Österreich und liegt heute im Nationalpark Donau-Auen. Besucher können das Schloss mit seinem neu gestalteten Park erkunden und die historische Bedeutung als ehemaliger Kaiserwohnsitz nachvollziehen. Die Räumlichkeiten spiegeln die wechselvolle Geschichte wider, von der mittelalterlichen Burg bis zur habsburgischen Residenz. In der Umgebung laden die Donauauen zu Spaziergängen ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Schloss
Ort
Eckartsau
Adresse
Schloß 1
Baustil
klassizistische Architektur
Architekt
Joseph Emanuel Fischer von Erlach
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Seehöhe
151 m

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