Sehenswürdigkeiten · Weichselbaum
Rosendorf

Rosendorf ist ein kleiner Ort im Burgenland und gehört zur Großgemeinde Weichselbaum. Mit nur 84 Einwohnern ist er der nördlichste Teil dieser Gemeinde und liegt auf 239 Metern Höhe. Das Dorf geht im Norden nahtlos in das Lafnitztal über und grenzt im Süden an Krobotek, im Nordosten an Poppendorf und im Südosten an Wallendorf. Es ist Teil des Naturparks Raab-Őrség-Goričko.
Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1187 reicht. Damals wurde er erstmals als Pócsfalu urkundlich erwähnt. Im Laufe der Zeit wechselte der Name mehrfach, etwa von Potschendorf zu Rosendorf, und die Zugehörigkeit wechselte zwischen Ungarn und Österreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rosendorf eigenständig, bis es 1971 mit Krobotek zur Großgemeinde Weichselbaum fusionierte. Die Infrastruktur entwickelte sich langsam, etwa durch Elektrifizierung, Wasserleitungen und schließlich 1968 eine Kanalisation.
Vor Ort prägen vor allem Rosen das Bild des Dorfes, die ihm auch den Namen gaben. Die Ortskapelle ist zwar unscheinbar, aber die blühenden Rosen in den Gärten fallen sofort ins Auge. Ein weiterer Anlaufpunkt ist die Freiwillige Feuerwehr, die seit 1911 besteht und heute von Wolfgang Brunner geleitet wird. Die Landschaft um Rosendorf mit dem nahen Lafnitztal und der Zugehörigkeit zum Naturpark lädt zu Spaziergängen ein.
Quellen (1)
- Rosendorf (Gemeinde Weichselbaum) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
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