Sehenswürdigkeiten · Ronneburg

Ronneburg

Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, Deutschland

Ronneburg

Bild: INyx · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Ronneburg ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis in Hessen, etwa 20 Kilometer östlich von Frankfurt am Main. Die Gemeinde entstand 1972 durch die Gebietsreform und umfasst die Ortsteile Altwiedermus, Neuwiedermuß und Hüttengesäß. Die Burg Ronneburg, eine im 13. Jahrhundert erbaute Höhenburg, steht auf einem Basaltkegel und ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Die Gemeindeverwaltung ist in Hüttengesäß ansässig.

Die Gemeinde hat etwa 3.500 Einwohner, wobei Hüttengesäß mit 2.201 Einwohnern der größte Ortsteil ist. Die historische Entwicklung der Dörfer ist vielfältig: Hüttengesäß war ursprünglich Teil des Klosters Selbold, während Wiedermus im Dreißigjährigen Krieg stark zerstört wurde. Die Schreibweise der Ortsnamen spiegelt die historische Grenze zwischen Preußen und Hessen wider. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Fachwerkhäuser und die Burg Ronneburg, die kulturelle und historische Angebote bietet.

In Hüttengesäß sind viele Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert erhalten, und die Kirche aus dem Jahr 1151 steht in der Kirchstraße. Das Burgmuseum, ein Restaurant und eine Falknerei sind in der Burg Ronneburg untergebracht. In Altwiedermus gibt es die ehemalige Synagoge und einen jüdischen Friedhof. Der Ronneburger Geschichts- und Heimatverein organisiert Ausstellungen und präsentiert historische Themen. Die Gemeinde verfügt über eine reiche Kultur- und Sehenswürdigkeitenvielfalt.

Quellen (1)
Erbaut
1971
Seehöhe
169 m

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