Sehenswürdigkeiten · Reut

Reut

Gemeinde im Landkreis Rottal-Inn

Reut
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Reut liegt im niederbayerischen Landkreis Rottal-Inn, eingebettet in eine Hügellandschaft. Die Gemeinde ist etwa 9 km nördlich von Simbach und 10 km von Braunau entfernt. Sie grenzt an Pfarrkirchen im Süden und ist von Burghausen im Nordosten umgeben. Die nächstgelegenen Bahnstationen sind Simbach und Julbach. Die Gemeinde besteht aus 107 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkungen Randling, Reut und Taubenbach.

Reut wurde erstmals 1413 als jm Rawt urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich vom althochdeutschen riuti („Rodung“) ab. Die Gemeinde entstand im Zuge der Verwaltungsreformen durch das Gemeindeedikt von 1818. Im 20. Jahrhundert wurde sie 1904 aus Eggstetten gebildet und 1971 durch den Zusammenschluss mit Taubenbach, Reut und Randling neu gestaltet. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Tann.

Die Gemeinde ist ländlich geprägt und umfasst mehrere Ortschaften wie Taubenbach und Noppling. Die Pfarrkirche St. Stephanus in Reut wurde 1895 erweitert und besitzt eine barocke Ausstattung. In Taubenbach steht die Wallfahrtskirche St. Alban mit einem spätgotischen Ensemble. Wanderwege um Taubenbach laden zu Ausflügen ein. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertageseinrichtung und eine Volksschule.

Quellen (2)
Erbaut
1904
Seehöhe
460 m

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