Sehenswürdig · Remetea

Remetea

Gemeinde in Rumänien

Remetea

Bild: Ercsaba74 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Remetea liegt im nördlichen Teil des Kreises Harghita, in den Ostausläufern des Gurghiu-Gebirges, einem Teilgebirge der Ostkarpaten. Der Ort befindet sich in der historischen Region Szeklerland, östlich Nordsiebenbürgens. Er liegt an der Mündung der Bäche Sineu und Ditrău in den Oberlauf des Mureș und ist von der Kreisstraße DJ 135C durchzogen. Westlich des DN12 und etwa 18 Kilometer nördlich der Kleinstadt Gheorgheni gelegen, ist Remetea von der Nachbargemeinde Ditrău umgeben.

Der Ort wurde erstmals 1567 urkundlich erwähnt und war bis ins 19. Jahrhundert von Szeklern bewohnt. In der Geschichte gehörte Remetea zum Stuhlbezirk Kászonalcsík und später zum historischen Kreis Ciuc. Im Jahr 1950 wurde der Ort dem heutigen Kreis Harghita zugeordnet. In der Region gab es Reste eines mittelalterlichen Turnes, die noch heute als historische Spuren erkennbar sind.

Remetea ist bekannt für seine kulturellen und historischen Denkmäler, darunter eine Wassermühle und eine Wasserstrudelanlage am Bach Eszenyő, die im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Die römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1771 steht zwar nicht unter Denkmalschutz, aber die umliegende Landschaft und die lokale Geschichte prägen den Ort. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind unter anderem Jenő Balás, Tibor Cseres, András Borbély und Levente Molnár.

Quellen (2)
Adresse
PIAȚA TIBOR CSERES 10, com. Remetea
Erbaut
1567

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