📷 Bild: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Burgruine Rauhenstein
Burgruine in Baden, Niederösterreich
Die Burgruine Rauhenstein erhebt sich im Helenental nordöstlich von Baden bei Wien, wo die Schwechat durch das Tal fließt. Erbaut vermutlich im 12. Jahrhundert vom Rittergeschlecht der Tursen, diente sie später oft als Rückzugsort von Raubrittern und wurde mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Ihr endgültiger Verfall begann mit der Dachsteuer des 18. Jahrhunderts, die viele Burgen durch Abdecken unbewohnbar machte. Der massive Bergfried, mit drei Meter dicken Mauern und 20 Metern Höhe, stammt noch aus der Erbauungszeit. Die Burg lohnt einen Besuch wegen ihres historischen Kerns und der markanten Architektur. Der Bergfried gilt als ältester Teil und zeugt von der Baukunst des 12. Jahrhunderts. Seit 1993 findet hier alljährlich das „Ruinenfestl“ zur Walpurgisnacht statt, ein Fest mit langer Tradition. Die Villa Rauhenstein am Fuß der Ruine ergänzt das Bild und zeigt die Verbindung zwischen Burg und späterer Bebauung. Vor Ort bietet die Ruine einen Einblick in mittelalterliche Bauweise und die Folgen historischer Steuern. Die gesperrte Burg kann derzeit nicht betreten werden, da Frostschäden die Statik gefährden und Sanierungen hohe Kosten verursachen würden. Dennoch bleibt der Ort ein markanter Punkt im Helenental, umgeben von der malerischen Landschaft und der nahen Stadt Baden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine, Burgruine
- Ort
- Baden bei Wien
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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