Sehenswürdig · Rátót
Rátót
Gemeinde in Ungarn

Bild: Darinko · Public domain · Wikimedia Commons
Rátót ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szentgotthárd im Komitat Vas. Sie liegt im Westen des Landes, etwa drei Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt. Der Ort befindet sich am westlichen Rand der Pannonischen Tiefebene und am linken Ufer der Raab. Die Gemeinde ist Teil der Ungarischen Westbahn und wird von der Landstraße Nr. 7461 sowie der Hauptstraße Nr. 8 durchquert.
Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. 1428 wurde Rátót erstmals als Rathodfolua erwähnt, und 1865 kaufte József Széll ein Gut, das sein Sohn Kálmán zu einem Schloss ausbaute. 1910 lebten 358 Einwohner hier. Das Schloss überstand den Zweiten Weltkrieg und wurde 2003 in ein Hotel umgebaut, das seit 2011 vier Sterne trägt.
In Rátót gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter der Gedenkpark an die Revolution von 1848 und die Hinrichtung der 13 Märtyrer von Arad, das Széll-kastély und die römisch-katholische Kirche Árpád-házi Szent Erzsébet. Kálmán Széll, ein einflussreicher Politiker, lebte und starb in der Gemeinde. Die Infrastruktur und Verkehrsanbindung sind gut ausgebaut, was den Ort attraktiv macht.
Quellen (1)
- Rátót (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Website
- http://www.ratot.hu
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