Sehenswürdig · Putten

Putten

Dorf und Gemeinde in der Provinz Gelderland, Niederlande, Königreich der Niederlande

Putten

Bild: Swarte Kees at Western Frisian Wikipedia · Public domain · Wikimedia Commons

Putten liegt westlich der Veluwe-Landschaft und wird im Westen von Nijkerk, im Süden von Voorthuizen und im Norden von Ermelo begrenzt. Das Dorf hat einen Kleinbahnhof an der Eisenbahnstrecke Utrecht–Kampen und ein Gewerbegebiet westlich des Dorfes. Der Tourismus ist der bedeutendste Wirtschaftszweig, unterstützt durch den Jachthafen Strand Nulde und die Wälder der Veluwe. Das Dorf verfügt über mehrere Campingplätze und Pensionen sowie den sehenswerten Landsitz Schovenhorst.

Putten wurde erstmals 855 in einer Schenkungsurkunde des Werdener Klosters erwähnt. Es war lange ein Bauerndorf, das in den Kriegen des 15., 16. und 17. Jahrhunderts mehrmals zerstört wurde. 1863 erhielt das Dorf einen Eisenbahnanschluss, was den Tourismus förderte. Im Oktober 1944 wurden 661 Menschen von der Wehrmacht in KZs verschleppt, das Dorf wurde niedergebrannt. 1947 wurde ein Denkmal für die Opfer errichtet, das 1949 von Königin Juliana enthüllt wurde.

Putten hat die Oude Kerk, eine Alte Kirche aus dem 15. bis 16. Jahrhundert, die 1900 stark restauriert wurde. Im Zentrum des Dorfes finden sich auch ein Jahrmarkt im Oktober und eine Gedenkstätte für die Ereignisse von 1944. Der Fremdenverkehr wird durch das Dorf und seine Umgebung gesteigert, wobei auch die Natur und historische Stätten eine Rolle spielen.

Quellen (2)
Seehöhe
17 m

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