Sehenswürdig · Pui
Pui
Gemeinde in Rumänien

Bild: Aierulescu at Romanian Wikipedia · Public domain · Wikimedia Commons
Pui liegt nördlich des Retezat-Gebirges, an der Mündung des Baches Râu Bărbat in den Oberlauf des Strei. Die Gemeinde befindet sich in der Südhälfte des Kreises Hunedoara, an der Bahnstrecke Simeria–Petroșani und der Europastraße 79. Der Ort ist etwa 18 Kilometer südöstlich der Kleinstadt Hațeg und 65 Kilometer nordwestlich der Kreishauptstadt Deva entfernt.
Der Ort wurde 1426 erstmals urkundlich erwähnt und war Sitz eines Stuhlbezirks im historischen Komitat Hunyad. In der Region wurden Reste einer römischen Befestigung gefunden, was auf eine Besiedlung bis in die Frühbronzezeit hinweist. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum der Landwirtschaft, Viehzucht und Holzverarbeitung.
Pui ist bekannt für seine Denkmäler, darunter der südöstliche Ortsteil und die Anwesen Nr. 71–73, die im 18. und 19. Jahrhundert errichtet wurden. Zudem steht die orthodoxe Kirche Pogorârea Sf. Duh unter Denkmalschutz. Im Dorf Ohaba-Ponor befinden sich Höhlen aus der Altsteinzeit, darunter die Peștera Bordu Mare. Der Ort ist auch Ausgangspunkt zum Retezater Nationalpark.
Quellen (2)
- Pui (CC0-1.0)
- Pui (Hunedoara) (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Adresse
- Str.Republicii, nr. 64, Pui
- Website
- https://www.primaria-pui.ro/
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