Ploudiry
Ploudiry liegt im Département Finistère in der Bretagne, etwa 26 Kilometer nordöstlich von Brest. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Brest und ist Mitglied des Gemeindeverbands Communauté d’agglomération du pays de Landerneau-Daoulas. Die Landschaft ist ländlich und besteht aus Bocage mit Streusiedlungen und isolierten Bauernhöfen. Die Gemeinde grenzt im Südosten an das Tal des Flusses Élorn, der in den Monts d’Arrée entspringt und in ein tiefes, bewaldetes Tal fließt. Die Region ist mäßig hügelig und wird von mehreren Bächen und Tälern geprägt. Ploudiry wurde ursprünglich als „Ploedriri“ bezeichnet, was im Altbretonischen „Gemeinde der Eichen“ bedeutet. Die Pfarrei wurde 1173 erstmals erwähnt. Die Gemeinde war traditionell landwirtschaftlich geprägt und gehört zu den historischen Regionen Pays de Léon. Die Bebauung ist zerstreut, und die Fläche wird zu einem großen Teil landwirtschaftlich genutzt. Das Gebiet ist Teil des Natura 2000-Schutzgebiets und von mehreren Naturzonen geschützt. Die Sehenswürdigkeiten von Ploudiry umfassen den umfriedeten Pfarrbezirk aus zweifarbigem Granit sowie die Kirche Saint-Pierre mit ihrer Südvorhalle aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und im 19. Jahrhundert erneuert. Der Glockenturm stürzte 1850 ein und zerstörte den unteren Teil der Kirche. Die Kirche ist mit bemalten Gewölben und zahlreichen Ausstattungsgegenständen ausgestattet. Südvorhalle, Apsis und Beinhaus sind seit 1916 als Monument historique klassifiziert. Zudem gibt es mehrere Kreuze und Calvaires im Gemeindegebiet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 872
- Fläche
- 27,19 km²
- Seehöhe
- 191 m
- Bezirk
- Finistère
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