Sehenswürdigkeiten · Pfatter

Pfatter

Gemeinde in Deutschland

Pfatter
Konrad Lackerbeck Public domain

Pfatter liegt 24 km östlich von Regensburg an der Mündung des Baches Pfatter in die Donau. Die nächstgelegene Stadt ist Wörth an der Donau, etwa 10 km entfernt. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden, darunter Wörth an der Donau im Norden und Mintraching im Westen. Sie besteht aus 12 Gemeindeteilen, die sich auf vier Gemarkungen verteilen. Der größte Teil der Gemeinde ist Pfatter selbst, der mit über 1700 Einwohnern das zentrale Dorf darstellt.

Pfatter wurde erstmals 773 urkundlich erwähnt und war lange Zeit ein wichtiger Gerichtssitz. In der Nacht von 1491 wurde der Ort von Adelsmännern geplündert und niedergebrannt. Nach dem Krieg verlagerte sich der Gerichtssitz des Landgerichts Haidau nach Schloss Pfatter. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde politisch neu geordnet, und 1978 wurden drei umliegende Gemeinden eingegliedert. In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich Pfatter von einem landwirtschaftlichen Ort zu einer Wohngemeinde.

Pfatter ist bekannt für seine katholischen Pfarrkirchen, darunter die Maria Himmelfahrt in Pfatter und die Maria Geburt in Geisling. Zudem gibt es mehrere Naturschutzgebiete, wie die Pfatterer Au und die Gmünder Au. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von Vereinen und Sportanlagen. Traditionelle Feste wie das Erdäpflfest und das 1250-jährige Jubiläum im Jahr 2024 unterstreichen die kulturelle Bedeutung des Ortes.

Quellen (2)
Seehöhe
326 m

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