Hamburg

Peking

historische deutsche Viermastbark

Die Peking ist eine Viermastbark aus dem Jahr 1911, die heute in Hamburg steht. Sie gehörte zur Reederei F. Laeisz und wurde in der Hamburger Werft Blohm & Voss gebaut. Das Schiff war ursprünglich als Frachtschiff für die Salpeterfahrt konzipiert und verfügte über Petroleummotoren zur Unterstützung der Maschinen. Die Peking war Teil der Flying P-Linern und hatte einen Namen mit „P“, der auf die Ehefrau des Reedereibesitzers zurückging. Die Peking war bekannt für ihre schnelle Fahrt und ihre Rolle in der Salpetertransportroute. Sie fuhr mehrere Male zwischen Hamburg und Chile und war in der Zeit des Ersten Weltkrieges interniert. Nach der Rückführung nach Deutschland wurde sie zu einem Schulschiff umgebaut und später als Museumsschiff nach New York verbracht. 2015 wurde sie wieder nach Hamburg zurückgebracht, wo sie in das Deutsche Hafenmuseum integriert werden soll. In Hamburg liegt die Peking am Bremer Kai im Hansahafen und wird als Museumsschiff präsentiert. Sie ist mit funktionsfähigen Winden ausgestattet, die die Rahen bewegen können, und verfügt über einen verglasten Personenaufzug im Laderaum. Die Restaurierung kostete 38 Millionen Euro und umfasste die Sanierung des Rumpfs und der Takelage. Die Peking ist ein Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg und wird bis zur Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums im Kleinen Grasbrook ausgestellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Frachtschiff, Viermastbark, konserviertes Wasserfahrzeug
Ort
Hamburg
Erbaut
1911

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