Sehenswürdig · Ottange

Ottange

französische Gemeinde

Ottange

Bild: Aimelaime at French Wikipedia · Public domain · Wikimedia Commons

Ottange liegt nordwestlich von Thionville an der Grenze zu Luxemburg. Die Stadt erstreckt sich auf einer Höhe zwischen 295 und 428 Metern über dem Meeresspiegel und umfasst ein Gemeindegebiet von 15,48 km². Sie ist Teil des Arrondissement Thionville und gehört zum Département Moselle in der Region Grand Est. Die Lage am Grenzgebiet zu Luxemburg prägt das Stadtbild und die Beziehungen zur Nachbarschaft.

Der Ort wurde erstmals 1051 als Ottingin erwähnt und gehörte bis 1766 zu Deutschland. 1766 wurde Ottange Teil Frankreichs, und 1812 wurde die Gemeinde Nondkeil mit Ottange vereinigt. Die Geschichte der Stadt ist geprägt von der langen Geschichte der Region und den Veränderungen im Verhältnis zu Nachbarstaaten. Die Vereinigung mit Nondkeil markiert einen wichtigen Moment in der Entwicklung der Gemeinde.

Ottange ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Kirche Saint-Willibrord aus dem Jahr 1757, die im 19. Jahrhundert umgestaltet wurde. Überreste der Burg Ottange, die im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, sind ebenfalls sehenswert. In der Region gibt es auch die Kapelle im Ortsteil Nondkeil, die 1968 nach einer zerstörten Kapelle im Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Das Wappen der Stadt mit den gekreuzten Hämmer und dem Adler-Schildlein symbolisiert die lokale Geschichte und Tradition.

Quellen (2)
Seehöhe
428 m

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