Bild: Petr Kinšt · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Otročín
Gemeinde in Tschechien
Otročín ist eine Gemeinde im Bezirk Karlsbad, Tschechien. Sie liegt 15 Kilometer nordöstlich von Marienbad und gehört zum Okres Karlovy Vary. Das Dorf befindet sich im Nordwesten des Tepler Hochlandes, am Rande des Landschaftsschutzgebietes ChKO Slavkovský les. Es wird vom Bach Nadlucký potok durchflossen. Westlich erheben sich Tisovský vrch und Liščí vrch, südlich liegen Holý kopec und Beranovský výšina. Die Bahnstrecke von Rakovník nach Bečov nad Teplou verläuft nördlich im Tal des Otročínský potok. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte. Im 12. Jahrhundert gab es eine slawische Siedlungsstätte, die als Vorgänger des Dorfes gilt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1233. 1920 wurde der tschechische Name Otročín eingeführt. 1930 hatte das Dorf 729 Einwohner. 1961 wurde Otročín zum Okres Karlovy Vary eingegliedert. Die Gemeinde umfasst fünf Ortsteile, die auch Katastralbezirke bilden. In Otročín gibt es mehrere sehenswerte Orte. Die Kirche des Erzengels Michael wurde 1838 erbaut. Auf dem Sockel des Kaiser-Josef-Denkmals steht ein Monument. Westlich des Dorfes liegt ein jüdischer Friedhof auf halbem Weg nach Poutnov. Die Umgebung bietet Wanderungen durch das Tepler Hochland und Ausblicke auf die umliegenden Berge. Die Gemeinde ist mit der Bahnstrecke und dem Dorfzentrum gut verbunden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Bezirk Karlsbad
- Seehöhe
- 632 m
- Website
- http://www.otrocin.eu/
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