Sehenswürdigkeiten · Opolany

Opolany

Gemeinde in Tschechien

Opolany

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Opolany ist eine Gemeinde im Okres Nymburk, neun Kilometer östlich von Poděbrady. Sie liegt am rechten Ufer der Cidlina, zwischen dem Fluss und dem Sánský kanál. Die Gemeinde grenzt an Vlkov pod Oškobrhem, Kolaje, Oškobrh, Opolánky, Sány, Volárna, Velký Osek, Kanín, Libice nad Cidlinou sowie Mlýnek und Odřepsy. Die Bahnstrecke Velký Osek–Trutnov verläuft südöstlich der Gemeinde, und die Autobahn D 11 führt südlich vorbei.

Die Gemeinde zählt etwa 838 Einwohner, davon 428 in Opolany, 187 in Kanín, 162 in Opolánky und 61 in Oškobrh. Die historische Entwicklung reicht bis 1228 zurück, als das Dorf im Besitz des Benediktinerinnenklosters des hl. Georg auf der Prager Burg war. 1843 gab es im Ort 51 Häuser mit 361 Bewohnern, darunter eine jüdische Familie. 1961 wurde die Gemeinde zum Okres Nymburk eingegliedert.

In Opolany gibt es die evangelische Kirche aus dem Jahr 1893 sowie den evangelischen Friedhof, der 1899 angelegt und 1989 zum Kulturdenkmal erklärt wurde. Der Berg Oškobrh bietet einen Aussichtspunkt und ist eine archäologische Fundstätte. Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Kanín, Opolánky, Opolany und Oškobrh, wobei die Ansiedlungen Badra und Podbřeží ebenfalls zur Gemeinde gehören.

Quellen (1)
Seehöhe
195 m

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