Sehenswürdigkeiten · Obing

Obing

Gemeinde in Deutschland

Obing
Konrad Lackerbeck CC BY 3.0

Obing liegt im oberbayerischen Landkreis Traunstein, in der Voralpenlandschaft des Chiemgaus. Der Hauptort befindet sich am Obinger See, etwa zehn Kilometer nördlich des Chiemsees. Die Gemeinde umfasst mehrere Seen, darunter den Obinger See, den Griessee und den Brunnensee, die Teil des Naturschutzgebietes Seeoner Seen sind. Die Fläche der Gemeinde umfasst landwirtschaftliche und forstliche Gebiete sowie Wasserflächen.

Obing wurde erstmals in kartografischen Darstellungen des 16. und 17. Jahrhunderts erwähnt. In der Römerzeit lagen mehrere Straßen durch das Gebiet, und im Mittelalter war Obing Teil der Hofmark des Klosters Seeon. Die Gemeinde wurde 1818 zur selbständigen politischen Gemeinde, und 1972 wurde Albertaich eingegliedert. Die Verwaltungsgemeinschaft Obing entstand 1978 durch eine Gebietsreform.

Obing ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die dreischiffige gotische Pfarrkirche St. Laurentius mit neugotischem Hochaltar. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Chiemgaus und hat eine reiche Kultur- und Naturerbe. Die Region ist auch für ihre Seen und die umliegende Landschaft mit Wald und Ackerflächen bekannt.

Quellen (2)
Seehöhe
562 m

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