Sehenswürdigkeiten · Nüdlingen

Nüdlingen

Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen in Deutschland

Nüdlingen
Tilman2007 CC BY-SA 3.0

Nüdlingen liegt in der Region Main-Rhön, etwa 3 km nordöstlich von Bad Kissingen. Die Gemeinde besteht aus fünf Gemeindeteilen, darunter die Pfarrdörfer Haard und Nüdlingen. Auf dem Gemeindegebiet liegen die Gemarkungen Haard und Nüdlingen, wobei die letztere eine Fläche von 21,676 km² umfasst. Die Gemeinde ist bekannt für ihre ländliche Struktur und die Verteilung der Flurstücke, die eine durchschnittliche Größe von 4962,46 m² haben.

Die erste bekannte Erwähnung von Nüdlingen erfolgte im Jahr 772 als „Hnutilingen“ im Zusammenhang mit einer Schenkung an das Kloster Fulda. Im Mittelalter war der Ort mehrfach von Streitigkeiten und Katastrophen betroffen, darunter Pestepidemien und Überschwemmungen. Die Seelsorge wurde zunächst vom Kloster Brachau aus betreut, bis Nüdlingen 1453 zur selbständigen Pfarrei wurde. Die Entstehung der St.-Kilian-Kirche und die Wallfahrten zur Kissinger Marienkapelle markieren wichtige religiöse Entwicklungen im Ort.

Nüdlingen ist geprägt von seinen historischen Bauwerken wie der St.-Kilian-Kirche und der Sebastianikapelle, die im neuromanischen Stil errichtet wurden. Die Gemeinde hat auch eine Kriegerkameradschaft, die ein Kriegerdenkmal errichtete, und eine Lourdesgrotte, die 1904 aus Findlingen gebaut wurde. Die kulturelle und religiöse Tradition des Ortes wird durch Feste und die Pflege der Grotte weitergegeben.

Quellen (2)
Seehöhe
256 m

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