Sehenswürdigkeiten · Neureichenau

Neureichenau

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau

Neureichenau
Haugeneder CC BY 3.0

Neureichenau liegt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, im Dreiländereck Deutschland – Österreich – Tschechien. Die Gemeinde befindet sich am Fuß des Dreisesselberges im Unteren Bayerischen Wald und ist 15 km östlich von Waldkirchen sowie 26 km vom Straßengrenzübergang zu Tschechien entfernt. Im Norden grenzt das gemeindefreie Pleckensteiner Wald an, in dem sich Exklaven der Gemeinde befinden. Der Ortsteil Riedelsbach markiert den östlichsten Punkt Bayerns.

Neureichenau wurde ursprünglich als Schimmelbach erwähnt und gehörte zum Hochstift Passau. 1765 wurde die Gemeinde von Fürstbischof Leopold Ernst Graf von Firmian erworben. 1951 erfolgte die offizielle Umbenennung in Neureichenau. Die Gemeinde war bis 1978 ein eigenständiger Ort und wurde durch Eingemeindungen von Gsenget, Klafferstraß, Altreichenau und Lackenhäuser erweitert. Sie ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Die Gemeinde ist bekannt für ihre Natur- und Kulturlandschaft, die den Bayerischen Wald und die Donau-Wald-Region prägt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Pfarrkirchen St. Leonhard und St. Sigismund, das Adalbert-Stifter-Museum sowie die Bayerwaldloipe, eine 150 km lange Loipe. Zudem ist Neureichenau an den Iron Curtain Trail angeschlossen. Die Gemeinde ist politisch von der CSU geprägt und verfügt über ein eigenes Wappen, das die Geschichte und Geografie der Region widerspiegelt.

Quellen (2)
Seehöhe
669 m

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