Sehenswürdig · Nersingen

Nersingen

Gemeinde in Deutschland

Nersingen

Bild: Dr. Eugen Lehle · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Nersingen liegt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm, etwa zehn Kilometer östnordöstlich der Kreisstadt. Der Hauptort befindet sich weniger als einen Kilometer von der Donau entfernt, die die nördliche Gemeindegrenze bildet. Die Gemeinde umfasst sechs Gemeindeteile, darunter Glassenhart, Leibi, Nersingen, Oberfahlheim, Straß und Unterfahlheim. Sie grenzt an Elchingen, Leipheim, Bibertal, Pfaffenhofen an der Roth und Neu-Ulm.

Die Geschichte von Nersingen reicht bis ins Altertum zurück, wo römische Funde und ein Kleinkastell aus der tiberisch-claudischen Donaugrenzsicherung nachgewiesen werden. Im 16. Jahrhundert spielte die Gemeinde eine Rolle bei der Schlacht bei Leipheim, und im Dreißigjährigen Krieg litt sie stark unter Kriegsfolgen. Im 19. Jahrhundert war Nersingen Teil der napoleonischen Kämpfe, und im Zweiten Weltkrieg gab es ein Außenkommando des KZ Dachau.

Nersingen ist bekannt für seine historischen Bauten wie das Bräuhaus Seybold, die Rokokokirche in Straß und die gotische Kirche in Oberfahlheim. Die Gemeinde verfügt über mehrere Schulen und ist gut mit der Bundesautobahn 7 sowie der Bahnstrecke Augsburg–Ulm verbunden. Zudem besteht eine Partnerschaft mit der österreichischen Gemeinde Reichenau in Kärnten.

Quellen (2)
Seehöhe
465 m

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