Sehenswürdigkeiten · Napkor

Napkor

Gemeinde in Ungarn

Napkor
Pasztilla aka Attila Terb… CC BY-SA 4.0

Napkor liegt im Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg im Nordosten Ungarns, etwa 13 Kilometer östlich der Kreisstadt Nyíregyháza. Die Gemeinde wird von goldgelben Sanddünen umgeben, die typisch für die Region Nyírség sind. Im Zentrum erhebt sich der Golyóbis, der höchste Hügel der mittleren Landschaftsteile des Komitats, von dem aus sich ein weiter Panoramablick über die Umgebung eröffnet.

Der Ort ist verkehrsgünstig an der Hauptstraße 41 gelegen, die von Nyíregyháza bis Beregsurány führt und das Ortsgebiet im Norden durchquert. Zudem verbindet die Straße 4102 Napkor mit Sényő und Nagykálló, während die Autobahn M3 südlich der Gemarkung verläuft. Öffentlich ist der Ort mit der Buslinie 4215 erreichbar, die von Volánbusz betrieben wird. Die Eisenbahnlinie Nyíregyháza–Vásárosnamény berührt Napkor mit einem Haltepunkt im nördlichen Ortsbereich nahe der Kreuzung mit der Straße 4102.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die mittelalterliche Kúria der Kállay-Familie, in der einst der Schriftsteller Jósika Miklós lebte, heute eine Grundschule. Die katholische Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde später barock umgestaltet, wobei bei Renovierungen Fresken aus dieser Zeit entdeckt wurden. Die griechisch-katholische Kirche entstand 1859 im spätklassizistischen Stil. Einzigartig ist das Wetterbeobachtungsobservatorium der Gemeinde. Zudem bietet ein 300 Hektar großes Wildgehege mit Wildschweinen und Damhirschen Jagdmöglichkeiten.

Quellen (1)

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