📷 Bild: Julian Nyča · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Michaeliskirche
Kirche in Bautzen
Die Michaeliskirche in Bautzen steht auf dem Südwestbogen des Felsspornes über der Spree, nahe der Alten Wasserkunst. Sie liegt im Bereich des Wendischen Kirchhofs, zwischen der Altstadtmauer und dem Kirchplatz. Die Kirche und die Wasserkunst sind das Wahrzeichen der Stadt und wurden oft in touristischen Werbungen verwendet. Sie dient seit dem 17. Jahrhundert vor allem den evangelischen Sorben als Gotteshaus. Die Michaeliskirche hat eine reiche Geschichte, die bis in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Die ursprüngliche Kapelle wurde 1473 erwähnt und später zur Kirche ausgebaut. Nach der Reformation blieb sie bis 1619 ohne Gottesdienste, bis sie als Pfarrkirche der protestantischen Sorben wieder in Betrieb genommen wurde. Die Kirche überstand mehrere Katastrophen, darunter den Stadtbrand von 1634 und den Zweiten Weltkrieg, und wurde mehrfach renoviert und umgebaut. In der Kirche gibt es einen Altar aus dem Jahr 1693 und eine Orgel, die 1784 geweiht wurde. Die Emporen und Fenster wurden im 19. Jahrhundert verändert, und die Kirche hatte eine eigene Schule. Der Wendische Kirchhof diente als wichtige Verkehrsverbindung. Die Kirche wurde in der DDR mehrfach saniert und erhielt neue Glocken und eine Orgel. Die EKD finanzierte 1973–1975 208.000 D-Mark für die Sanierung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bautzen
- Adresse
- Wendischer Kirchhof 4
- Erbaut
- 1460
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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