Mečíř
Ortsteil in Tschechien
Mečíř ist ein Ortsteil der Gemeinde Křinec in der Region Nymburk im Nordosten Tschechiens. Er liegt zehn Kilometer nördlich von Nymburk und gehört zum Okres Nymburk. Der Ort befindet sich rechtsseitig der Křinecká Blatnice auf der Ostböhmischen Tafel. Östlich erhebt sich der Hügel Chotuc mit 253 Metern, und im Südwesten liegt die Homolka mit 216 Metern. Nachbarorte umgeben Mečíř in verschiedenen Richtungen. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. 1323 wurde Mečíř erstmals erwähnt, und ab 1505 gehörte ein Teil der Ansiedlung dem Prager Bürger Jan Žícov. 1650 erwarb Paul Graf Morzin einen Teil von Mečíř, und 1654 kaufte er die restlichen Anteile. Im 19. Jahrhundert wurde das Dorf durch eine schmalspurige Rübenbahn an die Zuckerfabrik Vlkava angeschlossen. 1929 landete ein amerikanischer Ballon in der Gegend, und 1936 wurde die Regulierung der Blatnice abgeschlossen. In Mečíř gibt es den gemauerten Glockenturm, der 1922 errichtet wurde. Das Naturreservat Chotuc umfasst den Hügel Chotuc, auf dem eine Kirche der hl. Dreifaltigkeit steht. Die Kirche wurde 1357 erbaut und im 19. Jahrhundert barock umgestaltet. Umgeben ist der Ort von Wiesen und Hügeln, die zu Wanderungen und Naturerlebnissen einladen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
- Ort
- Křinec
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