Sehenswürdig · Mañaria

Mañaria

Gemeinde in Spanien

Mañaria

Bild: Ksarasola · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Mañaria liegt im Tal des Flusses Mañaria, der im Hafen von Urquiola mündet. Das Dorf ist von den Bergketten Mugarra und Untzillaitz umgeben und wird von den Gesteinsformationen Arrietabaso und Saibigain flankiert. Die Straße BI-623 verläuft durch das Gebiet und verbindet Durango mit Vitoria. Ein Großteil der Gemeindefläche gehört zum Parque Natural de Urkiola, der durch den Bergbau beeinträchtigt wird. Mañaria grenzt an Izurza, Durango, Dima und Abadiano.

Die erste bekannte Spur von Mañaria geht auf prähistorische Funde zurück, die 2011 in einer Höhle entdeckt wurden. Die dort gefundenen Felszeichnungen stammen aus dem Paläolithikum und sind auf etwa 25.000 Jahre datiert. Diese Funde zeigen, dass der Ort schon sehr früh besiedelt war und eine kulturelle Bedeutung hatte. Die Entdeckung hat zu einer wachsenden Aufmerksamkeit für die archäologische Geschichte der Region geführt.

Mañaria ist ein kleiner Ort mit einer starken Verbindung zur Natur und zur Bergwelt. Die Gesteinsschichten der Sierras Amboto und Aramotz sind für den Bergbau bekannt, wobei Eisen, Ocker, Graphit und Marmor abgebaut werden. Zudem sind zwei Radrennfahrer aus dem Ort bekannt, Julián Gorospe und Mikel Bizkarra. Die Gemeinde hat sich durch ihre Landschaft und ihre historischen Funde einen besonderen Charakter erarbeitet.

Quellen (2)
Seehöhe
259 m

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