Sehenswürdigkeiten · Magreglio
Magreglio
italienische Gemeinde

Magreglio liegt oberhalb des Comersees, westlich des südlichen Armes des Sees. Die Gemeinde ist von den Nachbargemeinden Barni, Bellagio, Oliveto Lario und Sormano umgeben. Sie gehört zur Bergkommune Comunità Montana Triangolo Lariano und ist rund 30 Kilometer nordöstlich von Como entfernt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre malerische Lage und die umliegende Natur, die vom See und den umgebenden Hügeln geprägt ist.
Die Gemeinde wurde erstmals erwähnt, als sie als Teil der Bergkommune bekannt war. Sie war ein häufiger Zielort für Radrennen wie das Giro d’Italia und das Giro di Lombardia. Die Wallfahrtskirche Madonna del Ghisallo, die 1623 errichtet wurde, spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte des Ortes. Sie beherbergt ein Marienbild, das als Madonna del Latte verehrt wird, und ist seit 1949 Schutzpatronin der Radrennfahrer. Das 2006 eröffnete Radsportmuseum ist ein weiteres Zeichen für die Verbindung des Ortes zum Radsport.
Magreglio ist durch seine Kirchen und historischen Gebäude geprägt. Die Pfarrkirche Santa Marta aus dem Jahr 1613 und die Casa Begni aus dem 16. Jahrhundert sind wichtige kulturelle Zeugnisse. Die Gemeinde unterhält eine Partnerschaft mit Friedberg im Wetteraukreis. Zudem war der Dichter Albert H. Rausch, bekannt unter dem Pseudonym Henry Benrath, hier in der Zeit des Zweiten Weltkrieges tätig und rettete das Dorf vor den deutschen Invasoren.
Quellen (2)
- Magreglio (CC0-1.0)
- Magreglio (Wikipedia) (CC BY-SA 4.0, bearbeitet)
- Seehöhe
- 746 m
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