Lostau

📷 Bild: Muggmag · Public domain · Wikimedia Commons

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Lostau

Ortsteil von Möser

Lostau ist ein Dorf in der Gemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Es liegt im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Magdeburg, etwa 15 Kilometer von der Autobahn A 2 und der Bundesstraße 1 entfernt. Westlich des Ortes fließt die Elbe, deren Altarme bis an die Siedlung Alt Lostau reichen. Nördlich erhebt sich der 76 Meter hohe Weinberg, von dem aus ein Blick über das Elbtal und die Börde möglich ist. Großteils ist die Gemarkung als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Lostau war im Mittelalter hauptsächlich von Fischfang lebendig, später entwickelte sich Ackerbau und Viehzucht. 1902 wurde eine Tuberkulose-Heilstätte eröffnet, die bis in die 1960er Jahre als Zentrum für die Behandlung tuberkulosekranker Schwangerer bekannt war. 1993 entstand ein neues Wohngebiet mit über 200 Eigenheimen. 2002 wurde Alt Lostau durch ein Jahrhunderthochwasser schwer beschädigt und musste evakuiert werden. In Lostau gibt es die Dorfkirche aus dem 12. Jahrhundert, die als Wehrkirche errichtet wurde und mit Quarzit-Bruchsteinen aus Pretziener Steinbrüchen gebaut ist. Nördlich des Dorfes steht die Bockwindmühle Hohenwarthe seit 1984. Die Gemarkung gehört zum norddeutschen Tiefland und wird von drei Landschaften umschlossen, darunter das Elbe-Elster-Tiefland. Die Elbe fließt westlich des Ortes und schützt Magdeburg vor Hochwasser.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ortsteil
Ort
Möser
Seehöhe
74 m

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