Sehenswürdig · Longwy

Longwy

französische Gemeinde im Departement Meurthe-et-Moselle in Lothringen

Longwy

Bild: Initsogan · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Longwy liegt im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est, nahe der Grenze zu Belgien und Luxemburg. Die Stadt besteht aus zwei Ortsteilen, der befestigten Oberstadt auf einer Höhe von etwa 365 m und der Unterstadt am Fluss Chiers. Umgeben ist Longwy von zehn Nachbargemeinden. Die Stadt ist Verwaltungssitz des Gemeindeverbands Grand Longwy Agglomération und beherbergt das Bureau centralisateur des gleichnamigen Kantons.

Longwy entwickelte sich im 19. Jahrhundert zu einem Industriezentrum durch Kohle- und Erzvorkommen. Bekannt ist die Stadt für ihre kunstvoll glasierten Tonwaren, die seit 1798 von der Faïenceries et émaux de Longwy produziert werden. Die Firma war in der Napoleonischen Ära und im Jugendstil- sowie Art déco-Perioden besonders erfolgreich. Heute ist die Stadt bekannt für ihre Sehenswürdigkeiten wie die Zitadelle von Vauban und das Musée des Emaux et Faïences.

Die Geschichte von Longwy reicht bis ins Mittelalter zurück, als es ein Dorf in der Grenzregion Lothringens war. Im 17. Jahrhundert wurde die Stadt durch Ludwig XIV. befestigt. Im 19. Jahrhundert wurde sie zum Zentrum der Stahlproduktion. In der Zeit der Französischen Revolution und der beiden Weltkriege spielte Longwy eine bedeutende Rolle. Die Stadt ist auch für ihre kulturelle und sportliche Bedeutung bekannt, darunter die Teilnahme an der Tour de France.

Quellen (2)
Seehöhe
396 m

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