📷 Bild: Gortyna · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Lišany u Žatce
Gemeinde in Tschechien
Lišany u Žatce ist eine Gemeinde im Okres Louny, sieben Kilometer nordöstlich von Žatec. Sie liegt im Nordböhmischen Becken, linksseitig der Eger. Durch den Ort verläuft die Bahnstrecke Plzeň–Duchcov. Nördlich verläuft die Staatsstraße I/7 zwischen Louny und Chomutov, die im Industriegebiet Triangle zur Schnellstraße R 7 ausgebaut wurde. Am gegenüberliegenden Egerufer enden die Bunkerlinien des Inneren Tschechoslowakischen Walls. Die Gemeinde hat eine historische Bedeutung, da sie erstmals 1351 erwähnt wurde. Im 16. Jahrhundert war sie geteilt, und 1602 erwarb Georg Hruška von Březno das Dorf und ließ eine Feste bauen. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die Gegend mit Deutschen besiedelt. 1938 wurde der Ort dem Deutschen Reich zugeschlagen, kehrte 1945 zur Tschechoslowakei zurück und wurde 1961 zum Okres Louny eingegliedert. Lišany ist ein traditioneller Hopfenbauort. In Lišany u Žatce gibt es die Kapelle Mariä Himmelfahrt am Dorfanger, eine Sandsteinsäule mit Figur Christi neben der Kapelle sowie Bunkeranlagen des Tschechoslowakischen Walls. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbarorte wie Bitozeves, Seménkovice und Postoloprty. Die Umgebung umfasst die Eger, die Bahnstrecke und die Straße I/7.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Louny
- Seehöhe
- 194 m
- Website
- https://www.lisany.cz/
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